Bericht zum European Tour Event Nr. 5 – European Darts Grand Prix 2026
Das fünfte Event der PDC European Tour 2026, der European Darts Grand Prix, fand vom 17. bis 19. April 2026 im Glaspalast in Sindelfingen statt. Insgesamt kämpften 48 Spieler um ein Preisgeld von 230.000 Pfund. Das Turnier bot hochklassigen Dartsport, einige überraschende Ergebnisse und starke Leistungen deutscher Spieler.
Den Turniersieg sicherte sich der Waliser Gerwyn Price, der sich im Finale mit 8:6 gegen Ross Smith durchsetzte. Price überzeugte über das gesamte Wochenende mit konstant hohen Averages und großer Nervenstärke in den entscheidenden Momenten. Mit diesem Erfolg gewann er bereits seinen zehnten Titel auf der European Tour und unterstrich erneut seine Stellung als einer der erfolgreichsten Spieler der PDC.
Für die größte Überraschung des Turniers sorgte der deutsche Nachwuchsspieler Niko Springer. Er besiegte in der zweiten Runde den Titelverteidiger Gary Anderson mit 6:3 und warf damit einen der Favoriten früh aus dem Wettbewerb. Dieser Erfolg wurde von vielen Experten als eines der Highlights des Wochenendes bewertet. Ebenfalls überraschend war der Finaleinzug von Ross Smith, der sich mit starken Leistungen bis ins Endspiel spielte und dort erst von Gerwyn Price gestoppt wurde.
Aus deutscher Sicht verlief das Turnier insgesamt erfreulich. Besonders Martin Schindler zeigte erneut seine Klasse und erreichte das Viertelfinale. Dort lieferte er sich mit Gerwyn Price ein hochklassiges Duell und unterlag nur knapp mit 5:6, nachdem er sogar einen Matchdart vergeben hatte. Neben Schindlers starkem Abschneiden sorgte Niko Springer mit seinem Sieg gegen Gary Anderson für das Ausrufezeichen des Turniers. Weitere deutsche Teilnehmer wie Michael Unterbuchner, Paul Krohne, Robin Masino und Michael Hurtz konnten zwar wertvolle Erfahrungen sammeln, schieden jedoch in den frühen Runden aus.
Aus österreichischer Sicht konnte sich wieder einmal kein Spieler qualifizieren
Insgesamt war der European Darts Grand Prix 2026 ein Turnier mit zahlreichen spannenden Begegnungen und einigen Überraschungen. Gerwyn Price bestätigte mit seinem Turniersieg seine Weltklasse, während die deutschen Spieler – allen voran Martin Schindler und Niko Springer – mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machten. Für Österreich blieb das fünfte European-Tour-Event dagegen ohne nennenswerten Erfolg.
