Die Austrian Darts Open 2026 fanden vom 8. bis 10. Mai in Graz statt und zählten erneut zu den Höhepunkten der diesjährigen European Tour. Zahlreiche internationale Topspieler kämpften vor begeisterten Fans um den Turniersieg und sorgten für spannende sowie hochklassige Matches. Besonders aus deutschsprachiger Sicht stand das Turnier im Fokus, da sowohl mehrere deutsche Spieler als auch die österreichischen Teilnehmer auf starke Leistungen hofften. Vor allem die entscheidenden Spiele ab dem Viertelfinale boten Darts auf höchstem Niveau und machten das Turnier zu einem sportlich erfolgreichen Wochenende in Graz.
Viertelfinale
Die Viertelfinals boten mehrere hochklassige Begegnungen. Besonders auffällig war das Aus des Titelverteidigers Martin Schindler gegen Daryl Gurney. Außerdem setzte sich Josh Rock weiter souverän durch und bestätigte seinen Status als Mitfavorit auf den Turniersieg. Ebenfalls stark spielte Kevin Doets, der sich mit konstant hohen Averages bis ins Halbfinale kämpfte. Die Matches waren insgesamt von hohem Tempo und zahlreichen High Finishes geprägt, wodurch die Zuschauer in Graz einen äußerst attraktiven Finalabend erlebten.
Halbfinale
In den Halbfinals setzte sich Josh Rock schließlich gegen seinen Gegner durch und zeigte dabei große Nervenstärke in den entscheidenden Legs. Kevin Doets erreichte ebenfalls das Finale und überzeugte mit konstantem Scoring sowie starkem Checkout-Spiel. Beide Spieler hatten sich den Finaleinzug verdient, da sie über das gesamte Turnier hinweg konstant auf hohem Niveau spielten.
Finale
Das Finale entwickelte sich zu einem intensiven und offensiv geführten Match. Josh Rock gewann am Ende mit 8:6 gegen Kevin Doets und sicherte sich damit den Titel bei den Austrian Darts Open 2026. Rock überzeugte besonders in den entscheidenden Momenten mit präzisem Finishing und wirkte insgesamt etwas konstanter als sein niederländischer Gegner. Für Kevin Doets war die Finalteilnahme dennoch ein großer Erfolg, während Josh Rock mit diesem Triumph seinen nächsten wichtigen Titel auf der European Tour feiern konnte.
Deutschland 🇩🇪
Die deutschen Spieler präsentierten sich insgesamt solide. Besonders Martin Schindler stand erneut im Fokus, nachdem er als Titelverteidiger nach Graz gereist war. Schindler bestätigte seine starke Form der vergangenen Monate und erreichte das Viertelfinale. Dort musste er sich allerdings deutlich gegen Daryl Gurney geschlagen geben. Trotzdem unterstrich er einmal mehr seine Stellung als derzeit stärkster deutscher Spieler auf der European Tour. Auch Niko Springer zeigte eine ansprechende Leistung und schaffte den Sprung in die Finalrunde des Turniers. Weniger erfolgreich verlief das Turnier dagegen für Gabriel Clemens, der früh ausschied und nicht an seine besten Leistungen anknüpfen konnte. Auch Riccardo Pietreczko musste sich früh vom Turnier verabschieden. Man bemerkte den Frust als er mit seiner Dartitis zu kämpfen hatte. Insgesamt hinterließen die Deutschen dennoch einen positiven Eindruck, weil sie erneut mehrere Spieler in die entscheidenden Turnierphasen brachten.
Österreich 🇦🇹
Die österreichischen Spieler standen in Graz naturgemäß besonders im Mittelpunkt. Vor allem Mensur Suljović wurde von den Fans begeistert unterstützt. Der Wiener konnte die Erwartungen jedoch nicht vollständig erfüllen und verlor gegen James Wade klar mit 2:6. Trotzdem sorgte sein Auftritt für große Stimmung in der Halle, da Suljović weiterhin eine der wichtigsten Figuren des österreichischen Dartsports bleibt. Weitere österreichische Teilnehmer kämpften engagiert, konnten sich jedoch nicht dauerhaft gegen die internationale Konkurrenz behaupten. Damit blieb den heimischen Fans ein österreichischer Spieler in den späten K.-o.-Runden verwehrt.
Spanien 🇪🇸
Geschichte wurde geschrieben. Cristo Reyes warf in der Zweiten Runde gegen Damon Heta seinen ersten televisierten 9 Darter und somit auch den ersten der österreichischen Geschichte.
