Die PDC European Tour machte am vergangenen Wochenende Station in Göttingen, wo mit der European Darts Trophy eines der traditionsreichen Turniere der Serie ausgetragen wurde. Am Sonntagabend stand schließlich die Finalsession mit Viertelfinals, Halbfinals und dem Endspiel auf dem Programm. Vor einer stimmungsvollen Kulisse erlebten die Zuschauer hochklassige Matches, starke Averages und ein Finale, in dem sich am Ende ein Spieler besonders eindrucksvoll durchsetzen konnte. 🎯
Viertelfinale
Die Finalsession begann mit den Viertelfinals, in denen sich vor allem die niederländischen Spieler stark präsentierten. Niels Zonneveld eröffnete die Runde mit einem überzeugenden 6:2-Sieg gegen Richard Veenstra und sicherte sich damit als erster Spieler das Halbfinalticket.
Im weiteren Verlauf bestätigten mehrere Favoriten ihre gute Form. Wessel Nijman zeigte erneut seine Klasse und zog ebenfalls souverän in die Vorschlussrunde ein. Das letzte Viertelfinale entschied schließlich Gerwyn Price für sich, der sich nach solidem Beginn mit 6:3 gegen Dirk van Duijvenbode durchsetzte und damit das Halbfinalfeld komplettierte.
Halbfinale
Im ersten Halbfinale setzte Wessel Nijman seine beeindruckende Turnierform fort. Gegen Landsmann Niels Zonneveld dominierte er von Beginn an und ließ seinem Gegner beim 7:1-Erfolg kaum eine Chance. Besonders sein starker Average von rund 110 Punkten unterstrich die überragende Leistung.
Das zweite Halbfinale zwischen Gerwyn Price und Damon Heta entwickelte sich zu einem deutlich spannenderen Duell. Price erspielte sich zunächst eine komfortable Führung, ehe Heta noch einmal aufholte. Am Ende behielt der Waliser jedoch die Nerven und gewann mit 7:5, womit er ins Finale einzog.
Finale
Im Endspiel traf Wessel Nijman auf Gerwyn Price. Der Niederländer erwischte den deutlich besseren Start und setzte sich früh ab. Mit starken Finishes – darunter ein spektakuläres 150-Checkout zum Sieg – und konstant hohem Scoring ließ er Price kaum ins Spiel kommen.
Am Ende gewann Nijman das Finale klar mit 8:3 und feierte damit den ersten European-Tour-Titel seiner Karriere.
Deutschland 🇩🇪
Aus deutscher Sicht sorgte vor allem Niko Springer für Aufmerksamkeit. Der junge Deutsche erreichte das Viertelfinale, nachdem er unter anderem Ross Smith besiegen konnte. Damit war er der erfolgreichste deutsche Teilnehmer des Turniers.
Weitere deutsche Spieler waren ebenfalls im Teilnehmerfeld vertreten, konnten jedoch nicht in die entscheidenden Runden vorstoßen.
Österreich 🇦🇹
Der österreichische Routinier Mensur Suljović zeigte bei der European Darts Trophy 2026 in Göttingen eine solide Leistung und erreichte das Achtelfinale. Zum Auftakt setzte sich der Wiener in der ersten Runde mit 6:2 gegen William O’Connor durch und startete damit erfolgreich ins Turnier.
In der zweiten Runde bestätigte Suljović seine gute Form und besiegte Karel Sedláček mit 6:4, wodurch er in die Runde der letzten 16 einzog.
Im Achtelfinale traf der Österreicher schließlich auf Dirk van Duijvenbode. Gegen den starken Niederländer fand Suljović jedoch nur schwer ins Spiel und musste sich deutlich mit 1:6 geschlagen geben, wodurch sein Turnierlauf beendet war.
